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Oberhausen – Wiege der Ruhrindustrie
Oberhausen ist eine kreisfreie Stadt im Verwaltungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Mitgliedschaften: Landschaftsverband Rheinland, Regionalverband Ruhr, Städteregion Ruhr 2030, Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Ihren Beinamen „Wiege der Ruhrindustrie“ verdankt Oberhausen der 1758 eröffneten St. Antony-Gießerei. Heute bilden Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen das Herzstück der Wirtschaft. Jedes Jahr ziehen Einkaufszentren, Vergnügungsparks, Museen, Theater und andere Attraktionen Millionen von Besuchern an. Die Stadt Oberhausen weist eine sehr hohe Pro-Kopf-Verschuldung auf und gehört sowohl bei der Gewerbesteuer als auch bei der Grundsteuer zu den Städten mit den höchsten kommunalen Steuern in Deutschland.
Das sieht aus wie eine riesige Blechdose. Das neue Wahrzeichen von Oberhausen ist ein grauer Ausstellungssilo am Rhein-Herne-Kanal, ein von der Autobahn A 42 aus unübersehbarer Orientierungspunkt und zugleich das „neue Zentrum“ der Stadt – eine politische Frage. 1994 als wohl originellster Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon Europas eröffnet, wurde der ehemalige Gasometer – 1929 zur Lagerung von Kokereigas erbaut – schnell zu einer Massenattraktion. Oberhausen ist eigentlich eine junge Stadt. Als die Gemeinde 1862 gegründet wurde, brannte das Feuer in den Öfen der St.-Antony-Hütte bereits seit über 100 Jahren. Sie war die erste Erzaufbereitungsanlage der Region und gilt daher als „Wiege der Ruhrindustrie“. Später fusionierte sie mit zwei weiteren Stahlwerken zur legendären Gutehoffnungshütte. Von der Anlage ist heute nur noch das Gebäude erhalten, in dem sich das Büro und die Wohnung des Stahlwerksdirektors befanden und in dem neben dem Unternehmensarchiv der Gutehoffnungshütte auch ein Archiv zur Geschichte der Stahlindustrie aufbewahrt wird.
Es ist Teil des Rheinischen Industriemuseums, ebenso wie die Siedlung Eisenheim, die ab 1946 für die Arbeiter der Gutehoffnungshütte zwischen den Stadtteilen Osterfeld und Sterkrade errichtet wurde und zu den ältesten Siedlungen dieser Art in Deutschland zählt. Um die knappen Arbeitskräfte an das Bergwerk oder die Hütte zu binden, ließen Unternehmer im 19. Jahrhundert solche Siedlungen im gesamten Revier errichten: schöne Gartenstädte wie Margarethenhöhe in Essen oder düstere Wohnblocks; auf jeden Fall herrschte in den Kolonien eine ganz besondere Atmosphäre: ein starkes Zugehörigkeitsgefühl. Als 1968 beschlossen wurde, Eisenheim abzureißen, kam es zu einem Aufstand: Eine Bürgerinitiative erreichte, dass das historische Viertel erhalten blieb und unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das älteste Kurzfilmfestival der Welt findet jedes Jahr im April in Oberhausen statt. Seit mehr als 40 Jahren sind die Internationalen Kurzfilmtage ein Forum für Trends der Branche. Hier verkündeten 1962 junge deutsche Regisseure das „Manifest von Oberhausen“. Und hier wurden Regisseure wie Roman Polanski und David Lynch entdeckt, noch bevor sie internationalen Ruhm erlangten. Heute ist es vor allem die Kombination aus Symposien und Filmkunst, die ein begeistertes Publikum in die Stadt lockt. Die erste Ausgabe der Ruhrgebietsausstellung zog mehr als 500.000 Besucher in die düstere Umgebung des Kessels. Steigt man die 592 Stufen des Turms hinauf, gelangt man auf die 117,5 Meter hoch gelegene Dachterrasse, deren fantastischer Blick über die Emscher-Region unvergleichlich ist: Autobahnen, Wasserstraßen, riesige verlassene Industriegebiete und in der Mitte das neue Einkaufszentrum CentrO mit Vergnügungspark, Einkaufszone und Technologiezentrum. Die Stadt hat gemeinsam mit internationalen Investoren ein gigantisches Programm aufgelegt, um die Schäden des Industriezeitalters zu beheben und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Doch nicht alle Einwohner sind damit einverstanden: Sie sorgen sich um die historischen Stadtkerne.
Spiele, Sport und Spaß stehen im Mittelpunkt des 32 Hektar großen Revierparks Vonderort in Oberhausen. Besucher haben die Qual der Wahl. Das Angebot umfasst Wiesen, Sportplätze, Schwimmbäder mit Riesenrutsche und künstlichen Wellen, eine Eislaufbahn mit Bar auf der Bahn, einen großzügigen Saunabereich und vieles mehr. Für die Kleinen gibt es Wasserparks, einen Spielplatz mit Hügeln, Aussichtsturm und Riesenrutsche sowie einen Baupark mit Werkstatt.
Das neue Gebäude der Ludwig Galerie, das 1998 im Schlosspark Oberhausen eröffnet wurde, präsentiert in Wechselausstellungen Werke aus den Sammlungen von Irene und Peter Ludwig.
Das gemütliche Café Klatsch ist bekannt für sein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Kaffee, Kakao und Orangensaft „so viel man möchte“.
Im wirtschaftlichen Kontext spielt auch die Logistik eine wichtige Rolle. Besonders im Bereich Oberhausen – Paletten zeigt sich die Bedeutung effizienter Warenströme. Der Palettenankauf umfasst den An- und Verkauf von Europaletten, Metallgitterboxen, Düsseldorf-Paletten sowie H1-Kunststoffpaletten und E1- und E2-Kisten. Der Handel orientiert sich dabei stets am aktuellen Tagespreis für Paletten. Dadurch bleibt Oberhausen – Paletten ein wichtiger Bestandteil moderner Logistikprozesse in der Region.

Europaletten
Als klassisches Ladungsträger ist die Europalette weit verbreitet: Sie ist eines der wichtigsten Transportmittel im Wirtschaftsverkehr. Europaletten müssen ordnungsgemäß gekennzeichnet sein, damit sie als internationale Tauschpaletten erkennbar sind.

Einwegpaletten
Da sie eine kostengünstige Versandlösung darstellen, bieten sie große Flexibilität bei der logistischen Abwicklung Ihrer Waren. Einwegpaletten haben geringere Anschaffungskosten und erfordern keine Ressourcenplanung für ihre Abholung.

Gitterboxen
EPAL-Gitterboxen sind millionenfach bewährte Behälter für Lagerung und Transport. Sie ermöglichen sicheren Transport und stabile Lagerung bei gleichzeitig optimaler Arbeitssicherheit. Sie sind die klassischen Ladungsträger für Industrie und Handel.
